Nettolohnrechner 2026

Der Nettolohnrechner zeigt, was nach allen Abzügen aufs Konto kommt. Bei 50.000 € Brutto sind das in Steuerklasse I 32.665 € netto im Jahr also 2.722 € monatliche Auszahlung. Berechnet nach §32a EStG und SV-Rechengrößenverordnung 2026 (BMF / GKV-Spitzenverband).

Beeinflusst den Lohnsteuer-Freibetrag (Jahres-Simulation nach §32a EStG).

Gesetzlich versichert (GKV)

Ja = SV-Abzüge aktiv

Kinderlos (über 23)

Pflegezuschlag +0,6 %

Nettogehalt

2.722 €

pro Monat

Bruttogehalt4.166,67 €
Einkommensteuer−563,33 €
Solidaritätszuschlag−0,00 €
Rentenversicherung−387,50 €
Arbeitslosenversicherung−54,17 €
Krankenversicherung−364,58 €
Pflegeversicherung−75,00 €
Nettogehalt2.722 €
Effektiver Steuersatz13.5 %
Grenzsteuersatz31.0 %

Jahresverteilung

Netto: 32.665 €
Einkommensteuer: 6.760 €
Soli + Kirchensteuer: 0 €
Rentenversicherung: 4.650 €
Krankenversicherung: 4.375 €
Pflegeversicherung: 900 €
Arbeitslosenversicherung: 650 €

Vom Brutto zum Netto — was alles abgezogen wird

Der Weg vom Brutto- zum Nettolohn führt über zwei große Abzugsblöcke. Der erste sind die Sozialversicherungsbeiträge: Als Arbeitnehmer tragen Sie 9,3 % Rentenversicherung, 1,3 % Arbeitslosenversicherung, 8,75 % Krankenversicherung (inklusive halbem Zusatzbeitrag von 2,9 %) und 1,8 % Pflegeversicherung (kinderlos 2,4 %). Diese Beiträge fallen nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze an — 101.400 € bei Renten- und Arbeitslosenversicherung, 69.750 € bei Kranken- und Pflegeversicherung.

Der zweite Block ist die Lohnsteuer nach §32a EStG. Der Grundfreibetrag von 12.348 € bleibt steuerfrei, darüber steigt der Steuersatz progressiv bis 42 % (ab 69.879 € zu versteuerndem Einkommen) und 45 % (ab 277.826 €). Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag — der dank der Freigrenze von 20.350 € Einkommensteuer erst bei höheren Einkommen greift — und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

Der ausgezahlte Nettolohn entspricht meist genau dieser Rechnung. Zusätzliche Posten wie vermögenswirksame Leistungen, Sachbezüge oder ein Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung können den Betrag auf der Gehaltsabrechnung verändern. Wer aus einem gewünschten Netto das nötige Brutto ermitteln will, nutzt den Netto-Brutto-Rechner.

Nettolohn-Tabelle 2026 (Steuerklasse I, GKV, ohne Kirchensteuer)

Brutto / JahrNetto / JahrNetto / MonatAbzüge gesamtEff. Steuersatz
30.000 €21.392 €1.783 €8.608 €7.5 %
45.000 €29.930 €2.494 €15.071 €12.3 %
50.000 €32.665 €2.722 €17.335 €13.5 %
60.000 €37.972 €3.164 €22.028 €15.6 %
75.000 €45.862 €3.822 €29.138 €18.4 %
90.000 €53.828 €4.486 €36.172 €21.4 %
100.000 €58.695 €4.891 €41.305 €23.3 %

Häufige Fragen zum Nettolohnrechner

Was ist der Nettolohn?

Der Nettolohn ist der Betrag, der nach allen Abzügen tatsächlich auf Ihr Konto überwiesen wird. Vom Bruttolohn werden Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer sowie die Arbeitnehmeranteile zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen.

Wie viel Nettolohn bei 50.000 € Brutto?

Bei 50.000 € Jahresbrutto landen in Steuerklasse I (GKV, ohne Kirchensteuer) rund 32.665 € netto pro Jahr auf dem Konto — etwa 2.722 € pro Monat.

Wie viel Nettolohn bei 80.000 € Brutto?

Bei 80.000 € Jahresbrutto bleiben ca. 48.578 € netto im Jahr (4.048 € pro Monat). Der effektive Steuersatz beträgt 19.5 % (Steuerklasse I, 2026).

Warum ist der Nettolohn niedriger als der Bruttolohn?

Weil vom Brutto rund 20–21 % Sozialversicherungsbeiträge (bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen) sowie Lohnsteuer und Soli abgezogen werden. Bei mittleren Einkommen liegt die gesamte Abgabenquote häufig zwischen 35 % und 45 % des Bruttolohns.

Welche Abzüge mindern den Nettolohn?

Steuerliche Abzüge: Lohnsteuer (§32a EStG), Solidaritätszuschlag (5,5 % der Lohnsteuer, Freigrenze 20.350 €) und ggf. Kirchensteuer (8 % oder 9 %). Sozialabgaben: Rentenversicherung 9,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,3 %, Krankenversicherung 8,75 %, Pflegeversicherung 1,8 % (kinderlos 2,4 %).

Wie kann ich meinen Nettolohn erhöhen?

Der Nettolohn lässt sich über die Steuerklassenwahl (bei Verheirateten III/V), Freibeträge (z. B. für Werbungskosten oder Kinder), betriebliche Altersvorsorge oder steuerfreie Arbeitgeberleistungen optimieren. Diese Berechnung ist eine Schätzung — eine individuelle Beratung leistet der Steuerberater.

Entspricht der Nettolohn dem Auszahlungsbetrag?

In der Regel ja. Abweichungen ergeben sich durch zusätzliche Posten wie vermögenswirksame Leistungen, Sachbezüge, Pfändungen oder einen Arbeitgeberzuschuss. Der Nettolohnrechner berücksichtigt die gesetzlichen Standardabzüge nach den Daten 2026.

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